Protest!

Mit diesem Bild, aufgenommen im vergangenen Jahr im Kaiserstuhl, protestiere ich gegen den grauen Himmel und den (Dauer-)Regen der uns in diesen Tagen nachhaltig und heimtückisch die Stimmung zu vermiesen sucht.

(c) Peter Winnemöller

(c) Peter Winnemöller

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Ein herzliches Dankeschön an Kard. Meisner

für das Interview in der Stuttgarter Zeitung.

Neben vielen guten Sachen in dem Interview hier zwei besondere Bonbons:

Ich habe mich nie nach dem Mainstream, sondern immer nach dem Evangelium gerichtet. Das Evangelium ist nicht immer bequem, auch nicht für mich. Im Übrigen reflektiere ich nicht zuerst darüber, wie etwas ankommt. Ich rede, wo es sein muss, sei es gelegen oder ungelegen.

auf die Frage, ob er denn nicht fürchte die Bürger vor den Kopf zu stoßen. Diesen Wunsch, nicht primär auf den nationalen Mediendrachen zu schauen, habe ich durchaus auch an alle unsere Bischöfe. Es darf auch mal etwas kräftiger sein.

Wenn die mich loben würden, müsste ich mich fragen, was ich verkehrt gemacht habe.

auf die Frage nach der stetigen und vernichtenden Kritik von WisiKi.

Ein besonderer Dank aber auch für die klaren Worte zur desaströsen Familienpolitik unserer Bundesregierung. Kard. Meisner hat, was man ihm ja glauben kann, da er Bischof in Erfurt und Berlin war, ein Déjà-vu. Was jetzt propagiert wird, wurde auch im “DDR”-Sozialismus propagiert. Siehe diesen Film 0:1:00 bis 0:02:38 – Ein Schelm, wer Arges dabei denkt. Kinder in die Krippe, Mutti an die Arbeit. So hat es in der “DDR” nicht funktioniert und so wird es bei uns nicht funktionieren.

Die klaren Worte des Kardinals werden unerhört verhallen, wie so viele Mahner unserer Tage ins Leere reden. Die Folgen werden leider die wenigen Nachkommen, die wir noch haben tragen müssen.

Ich hoffe, daß Kardinal Meisner bis zu seinem Rücktritt, den der Papst ja erst einmal annehmen muß, noch einige Male – sei es gelegen oder ungelegen – das Wort ergreifen wird. Zumindest als Ermutigung für die Katholiken, vielleicht aber auch als Moment des Nachdenkens für andere Bürger unseres Landes.

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Er ist ja einfach nett, …

… unser Papst Franziskus.

Das findet Ludwig Ring-Eifel auch und nutzt die Möglichkeit des Blogs von katholisch.de, um dies am Beispiel einer ganz persönlichen Erfahrung zu dokumentieren. Was nämlich der Agenturmeldung strengstens verboten ist, erlaubt der Blogartikel ganz selbstverständlich: Das ganz persönliche Statement, das auch ruhig mal emotional gefärbt sein darf. Und so bekommt die ansonsten nüchterne Agentur ein ganz menschliches Gesicht.

Wenn jetzt Agenturscheffs bloggen,
dürfen dann auch Blogger mal Agenturmeldungen schreiben? icon_cof

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Raubvögel

Es war eine schöne, etwas verlängerte, Kaffeepause in der Adlerwarte Berlebeck. Jeden Tag um 11 Uhr und um 15 Uhr dürfen die gefiederten Bewohner der Adlerwarte frei fliegen und die Besucher können sich das Spektakel ansehen. Es sind beeindruckende Tiere. (Und ich hoffe, ich habe unter den Bilder jetzt wirklich die richtigen Namen stehen.)

Weißkopf Seeadler

Weißkopf Seeadler

Andenkondor

Andenkondor

Weißkopfseeadler

Weißkopfseeadler

Weißkopfseeadler

Weißkopfseeadler

Steppenadler

Steppenadler

Weißkopfseeadler

Weißkopfseeadler

Steppenadler

Steppenadler

Gaukler

Gaukler

Adler- oder Steppenbussard

Adler- oder Steppenbussard

Start frei

Start frei

Steppenadler

Steppenadler

Mäusebussard

Mäusebussard

Und von dem ganzen Schmauß schaut nur noch ein Bein heraus

Und von dem ganzen Schmauß schaut nur noch ein Bein heraus

Alle Bilder in diesem Beitrag: © Peter Winnemöller – Alle Rechte vorbehalten.

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Eucharistischer Kongress in Köln

Banner_Square_175x175pxEs geht bald los.

Eucharistischer Kongress

5. bis 9. Juni 2013

in Köln

 

Infos gibt es im Netz unter: http://www.eucharistie2013.de

Das Programm für die Tage steht dort auch als Download bereit.

Eine Facebookseite ergänzt das Angebot und gibt die Möglichkeit der direkten Kommunikation.

Auf Twitter wird für den Kongress der Hashtag #EK2013 verwendet.

Hier im Blog habe ich mir erlaubt für den Kongress eine eigene Kategorie einzurichten. In den Tagen vom 5.-9. Juni werde ich hier im Blog vom Kongress aus Köln berichten. Wie schon in Rom beim Konklave bin ich nun auch beim Eucharistischen Kongress als Journalist akkreditiert. Ich hoffe, daß ich Euch mit guten Berichten und schönen Bildern versorgen kann.

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Prognosen

Wenn ich ein Päckchen in der Hand halte, dessen Herkunft mir unbekannt ist und das hörbar tickt, dann mache ich es nicht auf, sondern rufe die Polizei an und überlasse es den Experten zu entscheiden, was damit passieren soll.

Wenn mir ein Genetiker vorhersagt, daß ich mit x% Wahrscheinlichkeit die Krankheit y bekomme, suche ich mit Sicherheit keinen Arzt auf, um mich auf die möglicherweise, vielleicht mal irgendwann auftretende Krankheit behandeln zu lassen.

Aus meiner Sicht ist das gesunder Menschenverstand, der eigene oder fremde Prognosen gewichtet und auf Basis der Gewichtung Konsequenzen zieht oder eben nicht.

Der gesellschaftliche Mainstream scheint irgendwie anders zu ticken als der gesunde Menschenverstand. Da läßt sich eine gesunde Frau im Alter von 38 Jahren die Brüste amputieren, weil es eine gewisse Wahrscheinlichkeit gibt, daß sie einmal an Brustkrebs erkranken könnte.

Wer in seinem sozialen Umfeld eine Frau hat, der die Brüste amputiert werden mußten, weil sie wirklich an dieser Krankheit gelitten hat, weiß, welche enorme Belastung eine solche Amputation mit sich bringt. Nicht selten sind zur anschließenden medzinischen Behandlung auch noch psychologische Behandlungen nötig. Wie krass ist das, sowas rein prophylaktisch auf sich zu nehmen?

OK, Frau Jolie mag sich amputieren lassen, was sie will. Das ist gar nicht die Frage. Die entscheidende Frage ist: Wohin führt das?

Dorthin? [HT an jobo]

Es gibt eine geniale Romanserie, die sich auch mit dem Thema befaßt, wie kann man ewig leben, wenn man nur genug Kohle hat.

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Worum es denn eigentlich geht

… , dass es in der Kirche vor allem anderen um eine Begegnung mit dem lebendigen Gott geht …

Darüber könnte man jetzt ganze Bücher schreiben. Ein Blogartikel von Sophia Kuby auf dem Blog von katholisch.de fast sich etwas kürzer und schreibt über Stay and Pray in München.

Eine Kerze reicht (c) Peter Winnemöller

Eine Kerze reicht
(c) Peter Winnemöller

Irgendwie erinnert es an Nightfever. Als Konkurrenz würde ich es nicht ansehen, auch wenn es sehr ähnlich ist. Während Nightfever ein (inzwischen) internationales Netzwerk ist und von jeweils eigenen Gruppen getragen wird, ist Stay and Pray ein Eigengewächs aus München, das dort von den Geistlichen Bewegungen und Gemeinschaften getragen wird.

Wichtig ist, Menschen aber genau dies zu vermitteln: In der Kirche geht es um die Begegnung mit dem lebendigen Gott. Alles andere hat sich dem unterzuordnen und dem zuzuarbeiten. Alles soziale, gesellschaftliche und politische Engagement hat daraus hervorzugehen und gefälligst kein Eigenleben zu entwickeln. Sonst werden wir zu einer beliebigen NGO, wie auch Papst Franziskus schon einmal bemerkte.

Die Botschaft ist einfach, so einfach, daß man sich nicht selten unendlich schwer damit tut. Jeder, der in der Kirche seinen Weg sucht, sollte sich das immer wieder vor Augen halten. Vielleicht sind ja wirklich die (das muß jetzt sein!) unterkomplexen Botschaften am Ende die viel schwerer zu verstehenden, weil man vor ihnen nicht so leicht in den Bereich des Intellektuellen ausbüxen kann.

Eine Kerze und eine freundliche Einladung sind nun einmal sehr, sehr einfach. Einen Moment in einer von Kerzen beleuchteten Kirche zu verweilen, ist nun einmal sehr, sehr einfach. Den Blick auf den in der Monstranz anwesenden Herrn zu werfen und sich dem auszusetzen, ist sehr, sehr einfach. Es ist selbst dann einfach, wenn man nur die Monstranz wahrnimmt und unterschwellig kapiert, daß da mehr sein muß. Sonst würden die da draußen sich doch nicht bei Wind und Wetter hinstellen und Kerzen verteilen. Man muß nicht viel reden und keine langen Konzepte schreiben, um missionarisch zu sein. Eine Kerze reicht. Die Fragen kommen schon. Dann ist immer noch Zeit zu reden.

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Der Cordes- Effekt

Die Gazetten sind voll davon, daß Kardinal Meisner noch in diesem Jahr dem Papst seinen Rücktritt anbieten wird. Täusche ich mich oder klingt in den Meldungen eine Mischung aus Erleichterung (Endlich sind wir den los) und Trauer (Schade, dann können wir nicht mehr auf ihn eindreschen) mit?

Wie auch immer, es ist keineswegs so überraschend, daß ein (Erz-)Bischof  mit 75 und ein Kardinal mit 80 dem Papst seinen Rücktritt anbietet. Insofern frage ich mich wirklich, worin der Neuigkeitswert dieser Meldung liegt. Das Fremdeln der weltlichen Journalisten mit der Kirche ist ja keine so ganz große Neuigkeit, darin könnte ein Grund liegen. Einen anderen kann man in der Tatsache verorten, daß in Rom ein im Grunde für jedes Bistum geeigneter Kandidat sitzt. Es handelt sich um den Präfekten des Päpstlichen Hauses Erzbischof Georg Gänswein.

Schon einmal hatten wir in Rom einen Bischof, der de fama auf jeder Besetzungsliste eines vakant gewordenen deutschen Bistums gestanden haben soll, aber seine aktive kirchliche Laufbahn dennoch als Kurienkardinal beendet hat: Paul-Josef Kardinal Cordes. Dieser Cordes- Effekt scheint sich jetzt in den Medien mit Erzbischof Gänswein zu wiederholen. Jedenfalls wird er nicht erst seit gestern als Nachfolger von Kardinal Meisner gehandelt. Wird er dort nicht Erzbischof, so stehen dann noch Freiburg, Mainz und andere Bistümer an, für die er gehandelt werden wird.

Die Wahrscheinlichkeit, daß ein Kurienerzbischof Diözesanbischof wird, kann als sehr gering eingeschätzt werden. Die Aura der Papstnähe, die Erzbischof Gänswein umgibt, natürlich neben der Tatsache, daß er als gut aussehender Mann auch diesen Attraktivitätspunkt für sich verbucht, steigert seinen Medienwert bei Spekulationen um Besetzungen von Bischofsstühlen ins Unermeßliche.

In den nächsten Jahren allerdings, so lange er noch kein Kurienkardinal ist, werden wir zu unser aller Erheiterung bei jedem vakanten Bischofsstuhl wieder über den vermeintlich heißen Kandidaten Georg Gänswein stolpern.

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Das Bloggertreffen war

( ) super
( ) gut
( ) ziemlich gut
( ) es ging so
( ) ziemlich schlecht
( ) schlecht
( ) unter aller Kanone

Diese Ankreuzliste mag es Nichtteilnehmern erleichtern, uns Teilnehmern zu erklären, wie das Bloggertreffen denn wirklich war. Man erinnert sich, daß nach dem ersten Treffen in Freiburg einige Donnerpolterwetter losgingen, in denen uns Teilnehmern von Nichtteilnehmern die Augen geöffnet wurden, wie es denn in Wirklichkeit war.

Ab hier beginnt mein Bericht über das Bloggertreffen.

 

- natürlich völlig subjektiv - icon_cof
blogoezese2013_01_200pxDas Bildungshaus auf dem Venusberg in Bonn ist sehr schön gelegen. Der Standard des Hauses ist allerdings eher bescheiden. Man merkt dem Haus das Alter einfach an. Auch der Zugang zu späterer Stunde ist ein wenig spannend, weil pro Gruppe nur eine begrenzte Zahl Hausschlüssel existieren. Man merkt die primäre Zielgruppe des Hauses: Jugendgruppen. Kreativ, wie Blogger nun einmal sind, wurde auch dies Problem gelöst. Am Freitag haben wir, nachdem fast alle Teilnehmer eingetrudelt waren, den Abend mit dem Essen begonnen und uns dann in unserem Tagungsraum versammelt. Der erste große Schreck war die Abwesenheit eines allgemein zugänglichen WLAN. Jeder Teilnehmer konnte einen Zugang gegen Zahlung von 5 €uronen erwerben, dazu mußte der Personalausweis vorgelegt werden, ein aus Sicherheitsgründen für individuellen Internetzugang in Bildungshäusern nicht unübliches Verfahren. UMTS ist mein Freund, dachte ich mir und verzichtete auf WLAN. Nicht optimal, aber davon läßt man sich ja die Tagung nicht verderben.

Das Programm fing nach der Begrüßung durch Norbert Kebekus mit einer lockeren Austauschrunde an. Kein Stuhlkreis oder Ringelpietz, sondern ein Überblick, was motiviert mich zum Bloggen, was sind meine Themen, warum bin ich hier. Eine kurze Einführung in die Themen und den Plan für den nächsten Tag folgte.

Dann war schon Zeit für die Komplet und den gemütlichen Teil.

Der Samstag war geprägt von Vorträgen, Gesprächen und Diskussionen. Wie schon in der Einladung zu erkennen, war die Liste der Referenten hochkarätig besetzt. Von katholisch.de waren Dr. David Hober, Steffen Zimmermann und Christoph Meurer da.  Von der DBK waren Matthias Kopp, Pressesprecher und Christiane Kolfenbach, verantwortlich für dbk.de  zu uns gekommen. Andreas Püttmann, Journalist und Publizist ergänzte die Runde. Referate und der lebendige Austausch mit den anwesenden Bloggern  über die Arbeit der Referenten folgten jeweils den interessanten Impulsreferaten.

Spannend war es vor allem, die gegenseitige Wahrnehmung voneinander zu erfahren. Die Profis im kirchlichen Medienbetrieb katholisch.de begegneten uns mit jeder Menge Neugierde, die aber auch ihnen von uns entgegen gebracht wurde. Kritische Fragen wurden offen beantwortet und Anregungen gerne aufgenommen. Zuweilen hatte ich den Eindruck, das die Profis durchaus etwas aus den Gesprächen mit uns mitnehmen konnten. katholisch.de wurde mal in einem Aufsatz als ein Supertanker im Vergleich zu den schnellen Sportbooten, den Weblogs bezeichnet. Dieser Eindruck hat sich durchaus bestätigt. Wenn ein Blogger mal eben ein Plugin installiert, um eine zusätzliche Funktion zu bekommen, muß eine Plattform wie katholisch.de einen ganzen Stab von Mitarbeitern in Bewegung setzen, um denselben Effekt zu erreichen. Was technisch gilt, gilt vergleichbar auch inhaltlich. Der Blogger haut in die Tasten, bei katholisch.de entscheidet die Redaktion über die Inhalte. Manches muß sogar zugekauft werden, weil es mit eigenen Kräften gar nicht machbar ist. Die Unterschiede sind gewaltig.

Andreas Püttmann referierte über die katholische Medienlandschaft und den Zustand der katholischen Publizistik (eigener Bericht dazu folgt). Matthias Kopp berichtete vor allem aus Arbeit der Pressestelle der DBK und seinem Alltagsgeschäft, das im Grunde kaum mal einen Alltag kennt. Auch er begegnete uns Bloggern mit einer großen Portion Neugier und stellte sich bereitwillig unseren Fragen. Mit allen Referenten wurde auch die Frage möglicher Kooperationen erörtert. Einhellig war man der Meinung, das mal gründlich auszuloten, was da geht. Ideen waren an dem Tag schon reichlich vorhanden. Natürlich wird in solchen Gesprächen nichts konkret und vieles, was als gute Idee entsteht, mag den Reibungen der Realität nicht oder erst nach einem langen Weg standhalten, doch für die Zukunft gibt es ganz sicher Optionen für alle, die das wollen.

Am späteren Nachmittag mußte ich dann noch mal in die Bütt und habe einen – jetzt ich doch fast geschrieben “Sachstandsbericht” … püh , gerade noch mal gutgegangen – Überblick über den Verlauf unseres Blogprojekts zum Jahr des Glaubens gegeben. Wir haben seit dem Bestehen dieses Blogs im Schnitt alle 2 Tage einen neuen Beitrag dort veröffentlicht. Kein Grund uns auszuruhen, da das Interesse an dem Blog mit dem Papstwechsel ein wenig nachgelassen hat. Ferner habe ich das Projekt #blognetz von Luca Hammer und über das Projekt reclaim von  Felix Schwenzel und  Sascha Lobo berichtet. Beide Projekte lohnen aus meiner Sicht einen zweiten und dritten Blick.

Der Programm des Samstags endete mit einer offenen Themenrunde, wo es um ganz alltäglich oder weniger alltägliche Bloggerfragen ging. Etwas länger wurde über die Frage von Themenblogs diskutiert. Diese Diskussion wird sicher noch weiter gehen.

Der Samstag selbst schloß mit der Komplet und einen anschließenden gemütlichen Abend. Noch nie habe ich Thomas getroffen, ohne daß er eines seiner Instrumente bei sich hatte. Und was dabei rauskommen kann, sieht man hier:

 

Am heutigen Morgen nach dem Frühstück zerstreute sich die Gruppe und besuchte unterschiedliche Messen in Bonn und Köln. (Einige wurden gebeten in St. Aposteln die Schola zu unterstützen.) So kam es zum stückweisen Abschied und der Hoffnung und Freude auf ein nächstes Treffen.
Ein weiteres offizielles, d.h. vom Referat Medienpastoral der Erzdiözese Freiburg organisiertes, Bloggertreffen wird es auch im kommenden Jahr wieder geben.
Ein inoffizielles (Wir sind Blogoezese! ;-) ) wird es hoffentlich zu Libori in Paderborn am 27.7. nach der Vesper wieder geben. Ein weiteres dräut schon früher.

Allen Teilnehmern an dem Treffen eine gute Heimkehr und hoffentlich auf ein baldiges Wiedersehen.

Und mein Fazit: Das Bloggertreffen war echt klasse!
Danke an Norbert für die Organisation.

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Bloggertreffen 2013 – morgen geht das los

Nach Freiburg 2012 nun Bonn 2013

blogoezese2013_01_200pxIn unserem guten alten ehemaligen Bundeshauptdorf beginnt morgen das zweite offizielle katholische Bloggertreffen. Inoffizielle gibt es reichlich, das ist keine Frage und hoffe, ein solches findet auch wieder zu Libori in Paderborn statt. Offiziell heißt in diesem Falle von Mitarbeitern der katholischen Kirche in Deutschland mitorganisiert plus Treffen mit Medienschaffenden der katholischen Kirche in Deutschland. Wir sind uns ja mit den Kirchenoffiziellen nicht immer so ganz einig, das ist kein Geheimnis. Die Kirche, insofern es sich um die amtlich verfaßte KÖR in Deutschland handelt (in Abgrenzung zur Kirche als mystischer Leib Christi) tut sich mit modernen Medien schwer. Sobald es interaktiv wird und unkontrollierbare Vernetzungen stattfinden, fremdelt man.

Dagegen hilft – zumindest anfanghaft – miteinander zu reden. Das werden wir tun. Was sich daraus ergibt, das werden wir sehen. Eine genau so große Rolle spielt aber das Treffen untereinander. In Mails und Nachrichten der letzten Tage lese ich immer wieder die Sätze “Wir sehen uns in Bonn.” – “Ich freue mich auf Bonn.” etc. Die persönliche Begegnung mit denen, die man eben sonst nur über die Medien / Blogs wahrnimmt. Miteinander reden, beten, essen, trinken … ganzheitlich katholisch, so wird auch dieses Treffen wieder werden.

Für alle die nicht kommen können oder wollen, werden wir uns bemühen reichlich zu bloggen und zu twittern (Hashtag: #kbt13). Allen, die sich morgen auf den Weg nach Bonn machen, wünsche ich eine gute Reise. Wir sehen uns …

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