Dienstag, 30. Januar 2007, Dienstag, 30 Januar 2007, 22:45:24 Uhr
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bleibe ich freiwillig oder nicht.
Nachdem genialerweise das bundesdeutsche Raucherdiskriminierungsgesetz
gescheitert ist, schickt sich nun die EU an eine europäische Regelung zu finden.
Gut, sollen sie.
Wenn ich in Restaurants nicht mehr rauchen darf, gehe ich nicht mehr in Restaurants.
Wenn ich in Kneipen nicht mehr rauchen darf, gehe ich nicht mehr in Kneipen.
Es gibt bereits Restaurants, in denen man nicht rauchen darf.
Wird meine Frage nach einem Aschenbecher mit einem Hinweis auf
restaurantweites Rauchverbot beantwortet, verzichte ich auch die
Bestellung und verabschiede mich.
Das wird sich nicht ändern und ich hoffe,
daß viele Raucher in dieser Weise mit der Geldbörse in der Hand
abstimmen.
Thema durch.
Kostet Arbeitsplätze?
Das glaube ich nicht. Die Eurokraten würden doch niemals
Arbeitsplätze gefährden.
Der Staat wird weniger Einnahmen aus der Tabaksteuer haben?
Aber nein, wird er nicht.
Die Steuer wird einfach angepaßt.
Es gibt Orte und Gelegenheiten,
die es nicht erfordern, daß man dort raucht.
Es gibt Orte und Gelegenheiten,
da verbietet es gar die gute Erziehung zu rauchen.
Es gibt dagegen Gelegenheiten,
in denen ich nicht darauf verzichten will.
Das will ich mir nicht auch vom Gesetzgeber vorschreiben lassen.
Sonntag, 28. Januar 2007, Sonntag, 28 Januar 2007, 22:40:34 Uhr
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Aber keine Absicht.
Sie sind Hermeneutiker
Die Hermeneutik (von griechisch ἑρμηνεύειν: erklären, deuten, interpretieren) ist die Lehre vom Verstehen. Sie befasst sich mit den geistigen Werken und Gebilden, die der Mensch im Laufe der Geschichte hervorgebracht hat. Wichtigster Untersuchungsgegenstand der Hermeneutik war zunächst der Inhalt der Bibel, später folgten auch andere Textsorten. Im 20. Jahrhundert wurde die Methode von Autoren wie Martin Heidegger oder Hans-Georg Gadamer auf andere Bereiche übertragen. weiter.
Mittwoch, 24. Januar 2007, Mittwoch, 24 Januar 2007, 23:44:22 Uhr
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Im Augenblick könnte ich den Eindruck haben, als säße ich fest.
Doch die Bereitschaft loszumarschieren mal zu bekunden,
kann nicht schaden.
Carsten hatte vor längerer Zeit schon mal etwas zu dem Lied geschrieben. Auf dem diözesanen WJT in Paderborn war es das Lied zum Auftakt der Stundenimpulse in der Berufungskirche. Am abend des zweiten Tages habe ich es auf dem Heimweg ununterbrochen gesummt und selbst im Schlaf habe ich die Melodie immer wieder mal geträumt. Zwei Tage 10 mal das gleiche Lied …
Wichtiger als die Melodie ist der Text.
Wir sind gesandt, in der Welt das Werk Gottes zu tun.
Sein Wort zu sagen.
Sein Licht auszubreiten.
Christus zu verkünden.
Aber bitte freiwillig. Gott respektiert unsere Freiheit.
Er fragt.
Und wohin sendet er mich?
In meinen Alltag,
den grauen,
von Routine und Gewohnheit geprägten,
den spannenden und immer neuen.
Here I am …
Eigentlich bin ich ja froh darüber,
er hätte mich ja auch ganz wo anders hinschicken können.
I, the Lord of sea and sky,
I have heard my people cry.
All who dwell in dark and sin,
My hand will save.
I, who made the stars of night,
I will make their darkness bright.
Who will bear my light to them?
Whom shall I send?
Here I am, Lord.
Is it I, Lord?
I have heard you calling in the night.
I will go, Lord,
if you lead me.
I will hold your people in my heart.
I, the Lord of snow and rain,
I have borne my people’s pain.
I have wept for love of them.
They turn away.
I will break their hearts of stone,
Give them hearts for love alone.
I will speak my words to them.
Whom shall I send?
Here I am, Lord…
I, the Lord of wind and flame,
I will send the poor and lame.
I will set a feast for them.
My hand will save.
Finest bread I will provide,
‘Til their hearts be satisfied.
I will give my life to them.
Whom shall I send?
Mittwoch, 17. Januar 2007, Mittwoch, 17 Januar 2007, 21:55:45 Uhr
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nicht der verlorene Sachen wiederfinden hilft, sondern der Große, der Ägyptische Mönchsvater ist der Heilige des Tages.
Als Patron der Schweine und der Schweinehirten war und ist er sehr geschätzt. “Fickel- Tünnes” nannte und nennt man ihn im Münsterland. Zunächst fand ich das doch recht respektlos. Ich denke jedoch, daß die Menschen nur mit denen Platt sprechen und ihnen einen Spitznamen geben, mit denen sie sich verbunden wissen.
In der Wüste wird Antonius vom Teufel versucht. Die Geschichten nötigen mir Respekt ab. Er wird körperlich gebeutelt, verletzt und geschlagen. Er widersteht.
In seinem Leben zeigt er, daß Ermiten keinesfalls weltscheu oder Lebensfremd sein müssen.
Freitag, 12. Januar 2007, Freitag, 12 Januar 2007, 22:59:59 Uhr
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Heute geisterte es durch die Zeitungen: Bundesministerin Annette Schavan befürwortet eine Lockerung bei der Forschung an embryonalen Stammzellen. Bei dem Begriff embryonale Stammzellen kann es nicht schaden, gelegentlich ins Gedächtnis zu rufen, daß es sich dabei um Zellen getöteter Babies handelt.
… nur mal so am Rande.
Nach Ansicht der damaligen Mehrheit in den gesetzgebenden Organen unseres Landes, ist es nicht ganz soooooo schlimm, wenn die Babies vor 2002 umgebracht wurden. Dem kann ich natürlich nicht zustimmen. Nach dem Willen von Frau Schavan soll es nun auch nicht mehr schlimm sein, wenn die Babies nach 2002 umgebracht wurden, so lange sie nicht nach 2005 umgebracht wurden. Nach 2005 soll es schlimm sein. Auch diese Lösung kann ich nicht so toll finden.
Gegenwärtig bin ich davon überzeugt, daß die Lockerung kommen wird. Es wird Druck ausgeübt werden. Bestimmte Forscher und Vertreter der Wirtschaftszweige, die sich Profit von den möglichen Ergebnissen erhoffen, werden ein Szenario an die Wand malen, das ein Deutschland im Mittelalter an die Wand malen wird, falls nur Zellen von bis 2002 umgebrachten Kindern verwendet werden dürfen.
Zum Glück, so ist zu lesen, ist die Kirche dagegen. Wie sollte es anders sein?
Doch halt! Frau Schavan gehört doch dem ZdK an. Wie kann das angehen?
Zu meinem großen Kummer ist es ein Mitglied der CDU, Ministerin unserer Regierung, die eine solche Lockerung der bislang schon – für Christen – inakzeptablen Rechtslage fordert. Noch mehr bedauere ich, daß eine Katholikin, Mitglied des ZdK die dieses fordert und sich so in Widerspruch zur Kirche setzt.
Ihr muß widersprochen werden. Unrecht darf nicht als Recht verkauft werden, ohne daß dies deutlich gesagt wird. Nun stellt sich die Frage, wie kann man einer Partei weiter angehören, die in mehreren Bereichen (mit)verantwortlich ist für eine Rechtslage, die ein Christ nicht (widerspruchslos) akzeptieren kann?
Mehr noch: Wo ist die Grenze?
Ich habe diese Frage für mich noch nicht beantwortet.
Ich bleibe dabei.
Ich bleibe dabei, weil ich nicht will, daß der Partei mit dem “C” die Christen davonlaufen.
Ich bleibe dabei, weil ich nicht will, daß Christen, die der Lehre der Kirche treu zu sein versuchen, in unserem Land aufhören Politik zu machen. Als Demokrat aus Mangel an Alternativen, bleibe ich dabei, daß es dringend notwendig ist auch Christen in allen Parlamenten und Gremien zu haben.
Frau Schavan erweist uns Christen einen Bärendienst mit diesem Vorstoß.
Darin hat sie Übung.
Es sei in diesem Zusammenhang unter anderem an “Donum vitae erinnert.
Mittwoch, 10. Januar 2007, Mittwoch, 10 Januar 2007, 22:26:15 Uhr
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kommt es vor, daß ich an einem Radio Vatican – Artikel so richtig was auszusetzen habe, doch dieser erscheint mir völlig daneben.
Ohne Laien funktioniert heute keine Messe.
1. Was heißt funktionieren im Zusammenhang mit Messe?
2. Ist mit “funktionieren” gemeint, ohne Laien könne ein Priester keine Messe feiern, so ist das schlicht und ergreifend Blödsinn.
In der alten Messe haben also Laien kaum Anteil am Geschehen
Wenn ich mich Sonntag für Sonntag in “normalen” Gemeinden so umsehe, so müßte ich nach obigem Zitat davon ausgehen, daß in den von mir besuchten Gemeinden öfter mal die “Alte Messe” gefeiert wird.
„dass selbst wenn ein Chor einen liturgischen Text sang, etwas das Gloria oder das Credo, dieser Text erst dann Gültigkeit erhielt, wenn ihn der Priester leise gesprochen hat.
Wenn denn heute Gloria, Credo, Sanctus und Agnus Dei überhaupt vorkämen. Nicht selten wird an der Stelle einfach irgendein Lied gesungen, das mit dem eigentlichen Text rein gar nichts mehr zu tun hat.
Was zu solchen Sachen führt: So wurde ich kürzlich gefragt, warum denn nur Sonntags vor den Fürbitten ein Lied gesungen wird, das kann man doch werktags auch mal machen.
Wenn also die reformierte Liturgie bestimmte Teile der Heiligen Messe Priestern und Laien aufträgt, so sollte dies auch so geschehen.
„Bei einer tridentinischen Messe spielt es eigentlich keine Rolle, ob hinten in den Bänken jemand ist oder nicht. Bei der erneuerten Liturgie durch das II. Vatikanum lässt sich aus pastoralliturgischer und pastoraltheologischer Sicht ein Gottesdienst OHNE Beteiligung der Laien eigentlich nicht denken.“
Ein solcher Satz ist nichts weiter als polemischer Unsinn. Bedauerlich ist, daß er offensichtlich so vom Leiter des Deutschen Liturgischen Instituts in Trier so gesagt worden sein soll.
Für Gültigkeit und Würdigkeit der Liturgie ist die Anwesenheit von Laien weder nach dem Meßbuch von 1962 noch nach dem Meßbuch von 1970 ein Kriterium.
Wer mich kennt wird wissen, daß ich kein Freund eines “zurück zum Meßbuch von 62″ bin. Ebenso stehe ich jedoch den modernen (wie auch den alten) liturgischen Mißbräuchen sehr kritisch gegenüber. Eine übertriebene Klerozentrik, wenn man mir das Wort verzeihen mag, kann man dem Missale Pius’ V. sicher vorwerfen, wenn als liturgisch gültig in der Hl. Messe nur das gilt, was der Priester in einer bestimmten Sprache betet. Mit diesem Unsinn aufzuräumen war sinnvoll. So wie es sinnvoll ist, heute klarzustellen, daß z.B. das Credo nicht durch ein beliebiges Kirchenlied ersetzt werden kann.
Den Hintergrund dieses Artikels kann ich nur ahnen. Steht etwa doch ein Schreiben des Papstes bevor, daß das Meßbuch von 1962 freigibt? Oder liegt da etwas anderes in der Luft?
Ein solcher Artikel jedenfalls nützt zu gar nichts. Am wenigsten zu einer ruhigen und sachlichen Diskussion um eine dringend notwendige Fortführung der Liturgiereform im Sinne des II. Vat.