Ausgerechnet …
Montag, 12. Februar 2007, Montag, 12 Februar 2007, 23:57:24 Uhr
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Lieber Papst,
bitte gib dem Bistum Speyer
schnell einen neuen Bischof,
damit Carsten nicht mehr
Sedisvakantist sein muß.

*scnr*



Geh nur
Samstag, 10. Februar 2007, Samstag, 10 Februar 2007, 22:38:25 Uhr
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Welche Kraft des Glaubens, ist man(n) geneigt auszurufen, angesichts der Erzählung die uns Gregor der Große berichtet.
Die “Schwestern” (War es bei Benedikt die leibliche, so war es bei Franziskus die geistliche) zeigen ihren Brüdern in geistlicher Weise was eine Harke ist.

Benedikt will seine Pflicht tun und pünktlich wieder im Kloster sein. Scholastika weiß es besser. Gregor liefert die Begründung gleich mit: Weil sie mehr liebte.

Dieser Satz ist es, der mich heute den ganzen Tag umgetrieben hat. Sie vermochte mehr, nicht weil sie besser studiert hatte, nicht weil sie den besseren Ruf hatte, nicht weil sie mehr Geld hatte, nicht weil sie …

Nö, einfach weil sie mehr liebte.

So gelingt es ihr den pflichtbewußten Bruder (unterstützt durch ein heftiges Unwetter) bei sich zu halten und das Gespräch in den morgen hinein auszudehnen. Sie wird gelächelt haben bei den Worten: egredi si potes, weil lächeln der Liebe Gesicht gibt.

Diese wunderbare Erzählung des heiligen Gregor(zweites Buch der Dialoge), die in ihrer Gesamtheit durchaus lesenswert ist, weiß weiter zu berichten , daß dies das letzte Treffen der Geschwister war. Bei Scholastikas Tod sah Benedikt ihre Seele in Gestalt einer Taube in den Himmel aufsteigen.

Es steht uns, den vernünftigen, den pflichtbewußten und geradlinigen, manchmal ganz gut an, auf die zu hören, die mehr vermögen, weil sie mehr lieben.

Bild: Michael Erhart: Scholastika. Ausschnitt aus dem Mittelteil des Altars der Kirche der Benediktinerabtei Blaubeuren, 1493 – 94 (Dieses Bild ist gemeinfrei)