Soll ein Katholik Poltik machen?
Samstag, 31. März 2007, Samstag, 31 März 2007, 22:00:05 Uhr
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katholisches
Eindeutig: Ja!
Die Katholiken haben ihrem Weltauftrag nachzukommen, der in Deutschland eine große Tradition hat, die freilich ständig neue Aneignung verlangt, und die kirchlichen Amtsträger haben ihrer Hauptaufgabe nachzukommen, durch die Verkündigung des Evangeliums “den Lebenshorizont des Menschen zu weiten, Trost zu geben, der mehr ist als ‘Vertröstung’, die Würde des Menschen zu proklamieren, auch dort, wo zeitgenössische Verblendungen diese Würde bestreiten” und so “zu zeigen, dass eine Existenz in der Nachfolge Christi das Leben in seinen besten Kräften freisetzt, es nicht einschnürt, sondern zur Entfaltung und in einem tieferen Sinn (der das Kreuz mit einschließen kann) auch zur Vollendung führt”,(55) dann werden die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass die Laien ihrem Weltauftrag treu bleiben, dass sie sich die katholische Soziallehre aneignen, sich zur Humanisierung der Gesellschaft politisch engagieren und weder der Versuchung des Prometheus verfallen, dass das Heil der Welt von ihnen gemacht werden könnte, noch der des Sisyphus, dass alles menschliche Tun vergeblich sei.
(55) Joachim Wanke: Kirche und Gesellschaft in Ostdeutschland nach der Wende, in: M. Spieker, Hrsg.: Nach
der Wende: Kirche und Gesellschaft in Polen und in Ostdeutschland, Sozialkritische Probleme der
Transformationsprozesse, Paderborn 1995, S. 49f.
Aus: MANFRED SPIEKER
Der Beitrag der katholischen Kirche zur Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland.
Quelle.
Es muß nicht Parteipolitik sein.
Die Anzahl der Betätigungsfelder ist groß.
Wie Echo Romeo mich sieht
Freitag, 30. März 2007, Freitag, 30 März 2007, 12:25:01 Uhr
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Er lebt noch.
Wenn Echo Romeo nicht schreibt, dann malt er bunte Bildchen.
Und die bunten Bildchen sind gans schön gut.
So gans nebenbei bleibt noch Zeit für so etwas.
So

sieht Echo Romeo mich in meinem Büro.
Gefunden
Freitag, 30. März 2007, Freitag, 30 März 2007, 12:14:20 Uhr
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Da findet einer ein zweitausend Jahre altes Grab in Israel.
Das ganze ist stimmig mit dem Philippus-Evangelium, einer gnostischen Schrift.
Auf der Fassade finden sich sonderbare Symbole und Inschriften.
OK.
Eigentlich hat sich an dem Punkt die Beschäftigung mit so einem “Phänomen” schon erledigt.
Klingt arrogant?
Ja, könnte man meinen.
Ist es aber nicht.
Ich habe ehrlich gesagt nicht die geringste Ahnung, wer da wann was gefunden hat. Am Rande habe ich in den letzten Tagen ein paar Pressetexte dazu wahrgenommen (und gleich abgehakt). Es ostert im Lande, das ist, ähnlich wie Weihnachten, die Zeit, da uns Christen von (z.T. selbsternannten) Archäologen, Journalisten, Schriftstellern und allerhand anderen neunmalklugen Mitmenschen erklärt wird,
daß Jesus,
der bekanntlich nie gelebt hat,
gar nicht am Kreuz gestorben ist
und außerdem nach seinem Tod am Kreuz
gar nicht auferstanden ist.
Die Thesen dazu sind so zahlreich, daß sie Stoff für unzählige spannende Romane, Leitartikel und Fernsehberichte liefern.
Auch in dieser Story steckt ganz bestimmt wieder hinreichend spannendes Material für Verschwörungsgeschichten, Templer, Maurer und Illuminierte. Bestimmt hat auch das Opus Dei damit zu tun, vermutlich haben Franziskaner und Jesuiten ebenso die Finger im Spiel, wie korrupte Kardinäle, die ja bekanntlich zu hunderten in Rom rumspringen. Nur eines hat diese Geschichte nicht, nämlich eine glaubwürdige Substanz.
Seit 2000 Jahren wird von uns Christen das Evangelium verkündet. Es wird so verkündet, wie es uns von den ersten Zeugen überliefert worden ist. Im Inhalt unverändert. Der Glaube ist ausformuliert im Credo, dem großen formelhaften Symbolum, das geeignet ist kurz und prägnant die wesentlichen Inhalte von einer Generation an die nächste zu übergeben. Der Glaube wird erzählt in den heiligen Schriften der Kirche. (Die Bibel steht nicht für sich! Sie gehört der Kirche.) Beides Tradition (Credo) und Heilige Schriften (Bibel) gehen zurück auf glaubwürdige Zeugen, denen durch die Jahrhunderte der Kirchengeschichte hindurch vertraut wurde. Bis heute.
Glaubwürdigkeit ist hier das entscheidende Kriterium, warum ich mir die Arroganz leiste, allen sensationellen Entdeckungen, die sich offensichtlich in Widerspruch zur apostolischen Tradition der Kirche setzen wollen, derart ignorant zu begegnen. Ich müßte die Glaubwürdigkeit des Zeugnisses Petri und Pauli sowie der anderen Apostel und frühen Kirchenväter, die für mich unerschütterlich sind, anzweifeln. Das heißt nichts weniger, als daß ich der einen oder anderen (pseudo-)archäologischen Erkenntnis und dem einen oder anderem gnostisch-schwärmerischen apokryphen Elaborat mehr Glauben schenken müßte, als den kanonischen Schriften der Bibel.
Dieser Zweifel resp. diese Verschiebung der Glaubwürdigkeit, an dem Punkt bin ich mit einem User im katholon-Forum einer Meinung, wäre in der Tat ein Erdrutsch.
Diesen Erdrutsch wird es für mich hingegen nicht geben.
Zum einen vertraue ich den Aposteln, zum anderen hat Auferstehung für mich eine ganz praktische und nicht nur eine spirituelle Bedeutung.
So mögen denn
Archäologen das Heilige Land umgraben,
Journalisten mit ihren Artikel ihr Geld verdienen
Schriftsteller ihre Romane schreiben
und Filmemacher ihre Filme drehen,
meinen Glauben erschüttern die nicht, denn ich berufe mich auf durch die Jahrhunderte immer wieder bestätigte, glaubwürdige Zeugen und nicht auf temporär gültige (pseudo-)wissenschaftliche Erkenntnisse mit 14-tägiger Halbwertzeit. Denn der morgen oder übermorgen erscheinende nächtse Leitartikel, wird schon wieder ganz andere Erkenntisse gewinnen. Und alle widersprechen sie sich.
Die Kirche verkündigt seit zweitausend Jahren das Evangelium unverändert. Da setze ich für meinen Glauben doch lieber auf Nachhaltigkeit, …
… ist ja auch viel moderner so 
Zum Thema:
Spiegel-online
Nützlich
Donnerstag, 29. März 2007, Donnerstag, 29 März 2007, 17:11:56 Uhr
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… auch für Pfarrer soll das Gebet sein. Na gut, daß das jetzt mal gesagt ist.
Es steht in dem Artikel viel Wahres und Richtiges.
Der Pfarrer als der omnipotente, omnipräsente Manager, ist nicht mein Idealbild von Pfarrer. Das Problem scheint im Priestermangel zu liegen, doch das scheint nur. Ich habe den Eindruck, daß (nicht nur) Priester mit einer gut gehimmelten Spiritualität weniger streßanfällig sind.
Trier
Mittwoch, 21. März 2007, Mittwoch, 21 März 2007, 21:28:54 Uhr
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katholisches
ist nach wie vor fest in marxistischer Hand.
Völlig zu recht fordert er,
in Europa das Modell der Sozialen Marktwirtschaft zu wahren und fortzuentwickeln. Quelle.
Es gibt m.E. keine Alternative dazu.
Da ich mich gerade wieder mit katholischer Soziallehre beschäftige:
Der erste katholische Arbeiterverein wurde 1849 gegründet.
Der erste katholische Gesellenverein wurde 1846 in Elberfeld gegründet.
So viel zur urban legend, die Kirche habe die soziale Frage verpennt.
Rerum novarum ist heute so aktuell wie 1891.
Aber wen interessiert noch das Manifest der komunistischen Partei.
Nichts desto Trotz, ausruhen können wir und wahrlich nicht. Zu drängend sind die Fragen, die die katholische Soziallehre in den nächsten Jahren herausfordern werden.
Ende und Ruhe
Dienstag, 20. März 2007, Dienstag, 20 März 2007, 20:19:43 Uhr
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War es im guten alten Internet die Suche nach dem Ende des Internet,
so ist es im Web 2.0 ein Ruheraum, der erstrebenswert scheint. Es könnte dort ggf. schweigend Kaffe serviert werden … 
Trendsetter Echo Romeo ist mit dem beitragsfreien Blog schon auf der richtigen Spur.
Nur ich quassele gegen jeden Trend und alle Moden ignorierend weiter … wozu habe ich das Ding hier denn sonst?
Verloren gefunden
Beim Umzug meines Weblog vor einiger Zeit war mir gar nicht aufgefallen,
daß sich die Gartenbilder zum Teil verabschiedet hatten.
Nun sind gerade diese der Weg über den mein Weblog am
häufigsten gefunden wird. Jetzt sind sie wieder da.
Da sie so beliebt sind, werde ich mich im Frühjahr und im Sommer
wieder in den Garten begeben und Blumen fotographieren.
Nachtrag für Echo Romeo:

Es gibt Arbeit
Dienstag, 13. März 2007, Dienstag, 13 März 2007, 13:47:59 Uhr
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katholisches
für Fa. Arinze ( Besser bekannt unter dem Namen Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung )
In seinem Nachsynodalen Schreiben “Sacramentum Caritatis” kündigt Papst Benedikt die Erarbeitung eines Kompendiums für die Liturgie an.
Das finde ich sehr gut.