Jungs sind Jungs und Mädchen sind Mädchen
Freitag, 29. Juni 2007, Freitag, 29 Juni 2007, 13:21:32 Uhr
Abgelegt unter: Politik

Über gescheiterte geschlechtsneutrale Erziehung berichtet DIE ZEIT.

Ich hatte ja schon immer den Verdacht, daß die Genesis

Dann sprach Gott: Lasst uns Menschen machen als unser Abbild, uns ähnlich. Sie sollen herrschen über die Fische des Meeres, über die Vögel des Himmels, über das Vieh, über die ganze Erde und über alle Kriechtiere auf dem Land. Gott schuf also den Menschen als sein Abbild; als Abbild Gottes schuf er ihn. Als Mann und Frau schuf er sie. Gen 1,26f.

stärker ist als die Genderkorrektness.

Gott hat den Menschen als Mann und Frau geschaffen, das überwindet keine geschlechtsnuetrale, politisch- ökologisch- ökonomisch-feministisch Korrekte Erziehung.

Gegen den Schöpfer geht es nun mal nicht.



Petrus und Paulus
Freitag, 29. Juni 2007, Freitag, 29 Juni 2007, 13:14:46 Uhr
Abgelegt unter: Vorbilder im Glauben, katholisches | Tags: , ,


Das vergessene Hochfest nannte es unser Vikar gestern in der Vorabendmesse.
In der Tat, wer weiß schon, daß heute ein Hochfest ist. Ein Sonntag außer der Reihe sozusagen. Das Fest, an dem wir der beiden so unterschiedlichen Apostel gedenken, die die Frühe Kirche entscheidend geprägt haben.

Petrus der Fels, der vom Herrn selber den Auftrag bekommen hatte, die junge Kirche zu leiten. Ob er, der doch immer zwischen überschäumendem Mut und ängstlicher Verzweiflung hin und her gerissen war, davon so begeistert war? Keine Ahnung. Er hat es gemacht. Im Vertrauen auf den Herrn, gestärkt vom Hl. Geist konnte er dann auch das:

Petrus und Johannes gingen um die neunte Stunde zum Gebet in den Tempel hinauf. Da wurde ein Mann herbeigetragen, der von Geburt an gelähmt war. Man setzte ihn täglich an das Tor des Tempels, das man die Schöne Pforte nennt; dort sollte er bei denen, die in den Tempel gingen, um Almosen betteln. Als er nun Petrus und Johannes in den Tempel gehen sah, bat er sie um ein Almosen. Petrus und Johannes blickten ihn an und Petrus sagte: Sieh uns an! Da wandte er sich ihnen zu und erwartete, etwas von ihnen zu bekommen. Petrus aber sagte: Silber und Gold besitze ich nicht. Doch was ich habe, das gebe ich dir: Im Namen Jesu Christi, des Nazoräers, geh umher! Und er fasste ihn an der rechten Hand und richtete ihn auf. Sogleich kam Kraft in seine Füße und Gelenke; er sprang auf, konnte stehen und ging umher. Dann ging er mit ihnen in den Tempel, lief und sprang umher und lobte Gott. Alle Leute sahen ihn umhergehen und Gott loben. Sie erkannten ihn als den, der gewöhnlich an der Schönen Pforte des Tempels saß und bettelte. Und sie waren voll Verwunderung und Staunen über das, was mit ihm geschehen war. Apg 3,1-10

Und Paulus, der Völkerapostel, ohne den wir in Europa keine Christen geworden wären. Paulus, der Gebildete, der Intellektuelle, manchmal finde ich Paulus einfach zu krass, zu radikal. Doch Paulus ist immer für eine klare Ansage gut. Er wankt nicht, er zaudert nicht und er legt sich auch mit Petrus an. Und seien sie noch so verschieden, sie gehören zusammen.

Allen Petras, Paulas, Peters und Pauls alles Gute zum Namenstag. (Für unsereinen ist es kein vergessenes Hochfest.)



Sensation in Rom: Motu Proprio ist erschienen
Dienstag, 26. Juni 2007, Dienstag, 26 Juni 2007, 16:38:13 Uhr
Abgelegt unter: katholisches

MOTU PROPRIO DATAE

DE ALIQUIBUS MUTATIONIBUS IN NORMIS
DE ELECTIONE ROMANI PONTIFICIS

zu lesen hier

beschäftigt allerdings es sich mit einer Detailfrage des Papstwahlrechtes.

Alle anderen erwarteten Motoproprionen sind bislang durchaus zu recht noch ins Land der Motophantasien zu verweisen.



Ranking
Montag, 25. Juni 2007, Montag, 25 Juni 2007, 22:34:13 Uhr
Abgelegt unter: blog

Link Popularity vs. PageRank vs. Yoda

Mit einem lieben Gruß an Amica.



Jugendfrei
Montag, 25. Juni 2007, Montag, 25 Juni 2007, 22:26:13 Uhr
Abgelegt unter: katholisches

bin ich auch.

via Scipio



Angemeckert
Montag, 25. Juni 2007, Montag, 25 Juni 2007, 22:14:03 Uhr
Abgelegt unter: blog, katholisches

Des Dilettanten Kommentar:

Ach Du bist ja nur neidisch, daß Du nicht angemeckert wurdest!!

zu meinem Eintrag sei hiermit zur Ehre eines eigenen Beitrags erhoben.

Nein, ich habe mich nicht darüber geärgert, daß ich nicht angemeckert wurde. Mein Weblog ist zu unbedeutend, als daß ich erwarten würde, dafür angemeckert zu werden.

Ich habe mich geärgert, so weit stimmt es.

An den mir bekannten katholischen Weblogs habe ich viel Freude. Nicht deshalb, weil mir alles gefällt, was katholische Blogger schreiben. Freude habe ich daran, daß Katholiken mit ganz unterschiedlichem persönlichen Hintergrund ihre Weblogs auf ihre Weise mit ihren Gedanken füllen. Auch wenn die katholische Weblogs im deutschsprachigen Raum ebenso wie weltweit eine leise Minderheit darstellen. Sie sind präsent.

Nachdem die Störfeuer aus dem Kompendium nun offensichtlich der Vergangenheit anzugehören schienen, war ich sehr froh, daß sich niemand mehr anmaßte, eine Deutungshoheit zu besitzen, was denn ein katholisches Weblog ist. Ich fragte mich damals schon und frage es mich jetzt wieder:
Aus welchem Grund wird die Kritik so angebracht, daß der Einduck entsteht, da maße sich jemand an, zu definieren, was ein Blogger darf und muß, um katholisch zu sein?

Darüber habe ich mich geärgert.

Wenn jemand gerne die lateinische Sprache hört, liest oder schreibt. Wenn jemand die alte Form des römischen Ritus bevorzugt, sich für originell hält oder seinen Frust ins Netzt kippt, so möge dies seine Berechtigung haben. Wenn der Begriff Blogoezese (in welcher Schreibweise auch immer) ein Kennzeichen für eine lockere Gemeinschaft von Weblogs ist, warum nicht?

Insofern wiederhole ich hier noch mal meine Solidaritätsadresse: Macht so weiter.

Und ich poste weiter Fotos von Blumen.



Gartenbilder 8
Samstag, 23. Juni 2007, Samstag, 23 Juni 2007, 22:55:38 Uhr
Abgelegt unter: Gartenbilder | Tags: , ,

Für alle die sich daran erfreuen können.



Stockmalve Hortensie Annabelle


Bodendeckerrose Knirps Spiree mit Dauerwicken


Stockmalve Peer Gynt Rose


Schwarze Madonna Lavendel

Alle Gartenbilder unter creativ commons – Lizenz



Laßt uns froh und munter sein
Samstag, 23. Juni 2007, Samstag, 23 Juni 2007, 22:07:06 Uhr
Abgelegt unter: katholisches

[B] kritisiert [S], [CC], [G], [P1], [P2], [T] und [D], welche stellvertretend für die Blogoezese stehen, die aus fünf Kern- und einigen Randexistenzen bestehen solle.
Eine Auflösung des Codes versucht [P1]. [S] retourniert routiniert. [T] schmollt.
Alle anderen schweigen, bislang.

Worum geht’s?

Zu viele schlechte Nachrichten.
Zu viel TRI und NOM.
Es soll persönlicher werden,
fröhlicher geradezu.

OK soweit, wenn [B] nicht unmittelbar darauf mit dieser Nachricht aufwartete:

Bei uns gab’s heute Mittag Bio-Erdäpfel mit Petersilie-Quark.

Das soll fröhlich stimmen?

Nee, echt nicht.
Wenn da noch gut 300g Rinderfilet (englisch gebraten)
dabei gelegen hätten, könnte ich nichts sagen.
Aber so?

Wer im Kartoffelkeller sitzt sollte nicht mit Quark werfen.

Den geneigten Leser mögen vielleicht zumindest meine Blumenbilder fröhlich stimmen.
Ansonsten erlaube ich mir weiterhin in gut westfälischer Manier in mein Weblog zu brummeln.



ZdK hat eine Erscheinung
Freitag, 22. Juni 2007, Freitag, 22 Juni 2007, 23:05:42 Uhr
Abgelegt unter: katholisches

Nein, natürlich nicht.

Das Zentralkommitee der deutschen Komm… äh … Katholiken hat vorgestern die Werbekampagne zum Katholikentag 2008 vorgestellt.

Thema:

Da ich ohnehin in den Tagen des Katholikentages ganz sicher einen großen Bogen um meine alte Heimatstadt machen werde, kann mich diese Werbekampagne nicht treffen. Allerdings spricht sie mich auch nicht wirklich an.

Visionär finde ich es nicht, so verträumt dreinzuschauen. Die Botschafter sind nett, das wars dann auch schon.

Themen:

    Eine unabhängige Medienlandschaft in Afrika
    Alle Kinder sollen genug zu essen haben, dann sind sie glücklich
    Das Projekt: Stark ohne Gewalt
    Sonnenenergie in den Anden
    Altengerechtes Wohnen

- Natürlich sind das wichtige Themen.

Aber ich frage mich:
sind das zentrale Themen für einen Katholikentag in Deutschland, einem Land, in dem das Christentum auf dem Rückzug ist?

Ich halte das für Betäubungsmittel, damit man den Finger nicht auf die schmerzhafte Wunde legen muß.

Vielleicht sollte man doch statt Visionen zu haben, lieber auf Realitäten schauen.



Unfreiwillige Pause
Donnerstag, 21. Juni 2007, Donnerstag, 21 Juni 2007, 17:07:10 Uhr
Abgelegt unter: blog, katholisches

Eine unfreiwillige Pause von über zehn Tagen, begründet in einer Fülle von Terminen und Aufgaben, hat mich davon abgehalten, meinen Vorsatz, mindestens einen Beitrag pro Woche zu schreiben, einzuhalten.

Dabei gäbe es Themen in Hülle und Fülle:

  • Wir haben in der letzten Woche das Fest des Hl. Antonius von Padua gefeiert.
    Einen Beitrag über Antonius, il santo, wie ihn die Italiener nennen, habe ich mir schon länger vorgenommen. Nicht nur weil er in Wohnung und Büro alle, wirklich alle Verstecke kennt.
  • Atheisten machen mobil und ich mache mir darüber etwas Sorgen. Nicht, daß ich etwas gegen Atheisten hätte. Wenn ein Mensch nicht an Gott glauben kann oder will, so darf ich ihn deswegen nicht verurteilen. Es ist die Glaubensfeindlichkeit, der mehr oder weniger deutlich formulierte Wunsch, das Christentum zu beseitigen, der mir Sorgen macht. Und sie werden immer lauter.
  • Ein paar Fotos von Blumen liegen auch schon wieder auf Lager.
  • fono machte auf die Bibliothek der Kichenväter aufmerksam. Eine geniale Seite, die ich sicher noch ausgiebig durchstöbern werde.
  • Relevant Blogs wird mehr und mehr zu einer Community, was ja bei der “Einsamer-Wolf-Natur” des “Bloggers-an-sich” ein Widerspruch zu sein scheint, doch irgendwie ist das auch reizvoll, die Weblogs der evangelischen Schwestern und Brüder zu lesen, was ich sonst garantiert nie tun würde.
  • etc …

Und damit stürze ich mich schon wieder in den nächsten Termin … aber erst ein schöne Tasse Kaffee