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Tja dann mach doch mal “Gartenbilder 9 – Culinaria”!
Greife ich jetzt mal auf.
Ein Besuch in einer Eremitage machts möglich, da bei uns eher was fürs Auge als für den Bauch wächst.
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| Dill | Thymian |
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| Kohlrabi | Zucchini |
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| Kapuzinerkresse | Rosmarin |
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| Tomaten – jedenfalls die Hoffnung darauf |
Katze – kann man nicht essen, wächst aber im Garten und wollte meine Kamera fangen. |
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| Schnittlauch |
Das war eine kleine und hoffentlich leckere Auswahl.
Für die Zucchini kann ich das Prädikat “lecker” bestätigen,
ich habe heute abend einige davon, gefüllt mit Hackfleisch, gegessen. Delikat.
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oder mehr Zeit wollte ich mir lassen, bevor ich meine Gedanken über das Motu Proprio Summorum Pontificum ins Netz hinein absondere.
Der erste Gedanke als die Gerüchte im Netzt auftauchten, waren Zweifel, ob denn das sein kann?
Ich doch etwas schief gegangen mit der Liturgiereform?
Sollte das Meßbuch von 1970 doch nicht in Ordnung sein?
Ist das jetzt doch ein Nachgeben gegenüber den Hardcoretradis?
Oder was könnte der Grund sein?
Die Sympathie Joseph Ratzingers für die alte Form der römischen Messe, war bekannt. Allerdings auch, daß Benedikt XVI. als Papst nicht hinter das Konzil zurück, welches er als junger Professor und Berater mitgeprägt hat.
Was also sollte dabei herauskommen?
Ein gemischtes Gefühl von angespannter Erleichterung prägte die Lektüre des Motu Proprio ebenso wie eine Freude darüber, daß der Hl. Vater eine Sprachregelung gefunden, die mir sehr zusagt.
Zumindest diesen Punkt hat Papst Benedikt XVI. wie ich finde so richtig gut gemeistert. Das Meßbuch von 1962 und das Meßbuch von 1970 sind beide Ausdruck des einen römischen Ritus. Der römische Ritus hat nun eine ordentliche und eine außerordentliche Form.¹ Die alte, außerordentliche Form des römischen Ritus ist durch die allgemeine Erlaubnis nun vom Nimbus des Anrüchigen und Verbotenen befreit. Im Gegenzug haben sowohl die alte als auch die neue Form den vermeintlichen Anspruch verloren, quasi der einzig wirkliche Römische Ritus zu sein. Der Heilige Vater hat sich dankenswerterweise sehr eindeutig dazu geäußert. Die ordentliche Form des römischen Ritus ist und bleibt die bevorzugte Form, die sich der Wertschätzung aller Gläubigen – auch derer, die eigentlich die alte Form bevorzugen – erfreuen soll.
Die ganz Harten auf der progressiven wie auf der konservativen Seite des Spektrums werden dadurch sicher nicht versöhnt.
Doch die Verwirrung derer, die die neue Form nicht für häretisch halten und derer, die die alte Form nicht für überholt halten, sollte beseitigt sein.
Beides ist erlaubt. Beides ist möglich und jeder mag nun entscheiden welche Form ihm mehr zusagt.
Daß es nun jedem Priester freigestellt ist, die alte Form zu verwenden, wenn er privat zelebriert, halte ich für angemessen. Warum sollte der Priester diese Freiheit nicht haben. Den Laien auf Wunsch die Teilnahme zu gestatten ist auch OK, doch ist das dann noch privat?
Etwas problematisch empfinde ich die Regelung, daß Laien den Priestern unter Umständen fast vorschreiben dürfen, welchen Ritus sie feiern sollen. Auch den Bischof können “hinreichend motivierte” Laien quasi zwingen, ihnen die Feier in der außerordentlich Form zu ermöglichen. Wir werden sehen, was dabei rauskommt.
Allen, die in den vergangenen Jahren Mühe hatten, eine Hl. Messe in der alten Form des römischen Ritus zu finden, werden es hoffentlich leichter haben. Ich persönlich habe die Hoffnung, daß sich das Motu Proprio auch positiv auf die Form des Römischen Ritus auswirkt, in der ich den Glauben gefunden habe: Die Hl. Messe nach dem Meßbuch von 1970 ist meine Heimat. Liturgische Mißbräuche empfinde ich als Verletzung und sie motivieren Menschen, in der alten Form (zu recht oder nicht) die Lösung zu suchen. Das ist sie nicht. Wenn ich die Schriften von P. Pius Parsch lese, lese ich nicht wenige Beschreibungen von Liturgischen Mißbräuchen … in der (ganz) alten Form des römischen Ritus.
Würde ich denn nun eine Hl. Messe in der alten Form des Römische Ritus besuchen?
Na klar würde ich.
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¹ Die unordentliche Form vernachlässigen wir hier mal.
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in der Tat, das Originalzitat von Seneca lautet so.
Die Vertreter der humanistischen Bildung drehten es um doch hielten sie sich scheinbar nicht daran. Thomas’ letzter Kommentar zu meinem Plädoyer für Samstagsunterricht verlangt wohl ein Statement, das über einen Kommentar hinaus geht.
Der “freie” Samstag als solcher ist für mich ein Flop in jeder Hinsicht.
Kulturell gesehen fand dadurch ein Wandel von einer christlich geprägten Sonntagskultur hin zu einer konsumorientierten Weekendkultur statt.
Daß letztere familienfreundlicher sein soll als erster halte ich für ein Gerücht.
Wenn der Sonntag wirklich ein Tag ist, den die Familie gemeinsam verbringt, ist das mehr Zeit als viele Familien heute wirklich miteinander verbringen.
Wenn der Samstag dazu dient die Woche zu “entstressen” und das Lernen zu entschleunigen, hat der Samstag als Schultag sehr wohl seinen Sinn.
Schon längst ist der Samstag in vielen Branchen wieder ein Arbeitstag. Nicht nur im Handel auch im produzierenden Gewerbe dient der Samstag längst dazu Spitzen abzufangen.
Wie wäre es denn mit etwas Flexibilität von Montag bis Samstag bei Stabilität am Sonntag?
Damit wäre allen gedient. Und auf frische Brötchen am Sonntag kann man zur Not verzichten.
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den ich gerne weitergebe:
Bewerbungsrunde 3 für die RelevantBlogs
Wir freuen uns bekanntzugeben, dass heute offiziell die dritte Bewerbungsrunde für RelevantBlogs beginnt. In den folgenden fünf Tagen bis Freitag, den 17. August, können sich Interessenten gerne mit ihren Blogs bei uns bewerben.
Wenn ihr also gerne dem Netzwerk beitreten möchtet, besteht jetzt die Möglichkeit dazu. Schickt uns eine eMail an info@relevantblogs.de. In der darauf folgenden Woche wird eine Jury bestehend aus einigen Mitglieder die einzelnen Bewerbungen prüfen und die Bewerber werden benachrichtigt, ob der Blog aufgenommen wurde oder nicht.
Jetzt freuen wir uns auf eure eMails (bitte sagt anderen bescheid, bloggt darüber usw., damit sich möglichst viele bewerben und das Netzwerk weiter wächst) und sind schon mal auf die Blogs gespannt.
Ich habe schon jemanden gefragt, ob sie sich nicht bewerben mag.
Wir werden sehen.
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Es steht nirgendwo geschrieben: Du sollst den Samstag heiligen.
Eine gute Idee von NRW Schulministerin Barbara Sommer den Samstag wieder als regulären Schultag, für Schulen die das wollen, einzuführen.
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Leider immer noch nicht viel eßbares dabei, sorry, Thomas.
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| Ringelblume – daraus kann man Salbe machen | Prachtscharte |
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| Dahlie | Sonnenblume |
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| Sonnenhut | Dahlie |
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| Gladiole | Hortensie Anabelle – auch wenn sie im Verblühen ist noch schön |
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Einen neuen Weblog habe ich durch Amica endeckt:
+ + ludus litterarum veriverbium (silent soliloquies)
und in die Blogroll eingefügt.
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… Euch nur zu gut.
Amica und elein beklagen sich über falsch verstandene Kreativität in der Liturgie.
Aus diesem Grunde habe ich mich nun endgültig gemeinsam mit meiner Familie entschieden in meiner Wohnortpfarrei nicht mehr zur Messe zu gehen. Es ging einfach nicht mehr.
Traurig bin ich wegen der vielen lieben Menschen, denen ich nun nicht mehr Sonntag für Sonntag begegne. Doch diese Kontakte lassen sich auch anders pflegen.
Die Einheit der Kirche, die sich in der Einheit in der Liturgie geradezu greifbar manifestiert, einfach so leichtfertig aufzugeben, stößt bei mir auf Unverständnis, Trauer und zuweilen auch Wut.
