Ostern – Christus ist auferstanden
Samstag, 22. März 2008, Samstag, 22 März 2008, 22:50:55 Uhr
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Er ist wahrhaft auferstanden.

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Allen Lesern wünsche ich ein frohes und gesegnetes Osterfest.

Mit dem österlichen Triduum endete auch die Blogpause, wie man am Karfreitag und Karsamstag schon sehen konnte.



Karsamstag – Grabesruhe
Samstag, 22. März 2008, Samstag, 22 März 2008, 11:18:37 Uhr
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Heute harrt die Kirche am Grab Christi aus
und wartet auf die Auferstehung.

Keine Hl. Messe.
Mancherorts singt man am Morgen die Metten.

Der Karsamstag ist nicht nur der letzte Tag der Fastenzeit,
er ist auch ausdrücklich ein ruhiger Tag.

Nicht ganz einfach ist es, diese Ruhe zu finden. Es muß ja eingekauft werden für Ostern. Es sind Vorbereitungen zu treffen für das Fest. Es herrscht normaler Betrieb in der Stadt. Die Autos sind heute nicht leiser und die Menschen in hektischen Vorfeiertagsstreß auch nicht.

Vielleicht, aber nur vielleicht, läßt sich in einem Kloster diese Ruhe auch äußerlich so halten.

In der Welt, im Alltag des Karsamstags einer beliebigen Stadt,
muß ich die Ruhe innen suchen.

Dort, in mir selber, muß ich am Grab Christi ausharren.



Karfreitag – Kirche unter dem Kreuz
Freitag, 21. März 2008, Freitag, 21 März 2008, 17:37:14 Uhr
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Dein Kreuz, o Herr, verehren wir,
und deine heilige Auferstehung preisen und rühmen wir:
Denn siehe, durch das Holz des Kreuzes
kam Freude in alle Welt.
Gott sei uns gnädig und segne uns.
Er lasse sein Angesicht über uns leuchten
und erbarme sich unser.
Dein Kreuz, o Herr, verehren wir,
und deine heilige Auferstehung preisen und rühmen wir:
Denn siehe, durch das Holz des Kreuzes
kam Freude in alle Welt.

(Antwortgesang zur Kreuzverehrung, aus der Karfreitagsliturgie)



Für die Juden
Freitag, 21. März 2008, Freitag, 21 März 2008, 17:15:28 Uhr
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Hoch gingen sie, die Wellen, wegen der neuen Fürbitte für die alte Form der römischen Liturgie. Da ich bevorzugt die ordentliche Form der römischen Liturgie mitfeiere, wie wohl die weit überwiegende Mehrheit der praktizierenden Katholiken, war es mir ein Anliegen, “unsere Fürbitte” für die Juden einmal anzusehen.

Lasst uns auch beten für die Juden, zu denen Gott, unser Herr, zuerst gesprochen hat: Er bewahre sie in der Treue zu seinem Bund und in der Liebe zu seinem Namen, damit sie das Ziel erreichen, zu dem sein Ratschluss sie führen will.

(Beuget die Knie. – Stille – Erhebet euch.)

Allmächtiger, ewiger Gott,
du hast Abraham und seinen Kindern
deine Verheißung gegeben.
Erhöre das Gebet deiner Kirche für das Volk,
das du als Erstes zu deinem Eigentum erwählt hast:
Gib, dass es zur Fülle der Erlösung gelangt.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

Quelle: Schott

In den Karfreitagsfürbitten nimmt die Kirche unterm Kreuz die Welt ins Gebet. So kommt auch das Volk der Juden in den Blick. Jesus war Jude und ist es immer geblieben, so hat die Kirche mehrfach im Laufe der letzten Jahre betont. Päpste haben dem Volk aus dem unser Erlöser hervorgegangen ist, mehrfach die Hand gereicht. Nach Jahrhunderten einer leidvollen gegenseitigen Ablehnung, die natürlich auf die Kreuzigung zurückgeht, die aber auch Aspekte des Aberglaubens und haltloser Verdächtigungen beeinhaltet, empfinde ich die Annäherung als ermutigend. Ermutigend auch für den Dialog mit anderen Religionen.

Die Verschiedenheit nicht leugnen, die (erkannte und geoffenbarte) Wahrheit nicht verschweigen und dennoch sich einander im offenen Gespräch wohlwolend aneinander annähern, das sollte im 21. Jahrhundert eigentlich möglich sein. Nicht weil wir bessere Menschen als unsere Vorfahren sind, sondern weil wir – auch Dank der gedanklichen Leistungen unserer Vorfahren – Erkenntnisse gewonnen haben, die uns dazu befähigen. Treten wir das Erbe an.

So kann auch eine liturgische Fürbitte für die Juden nicht mehr einfach von Ungläubigen sprechen oder das ganze jüdische Volk der Schuld am Tod des Erlösers bezichtigen, welchen ein Teil der Oberschicht im antiken Jerusalem der 30er Jahre des ersten Jahrhunderts zu verantworten hat.

So kann und darf die Kirche beten, daß der Volk der Juden dem Bund mit dem Vater treu bleibt. Diesem Bund, der nie gekündigt wurde, in Jesus Christus jedoch vollendet ist, die Treue zu halten, heißt nicht mehr und nicht weniger, als auf dem Weg zum Erlöser, zum Heiland, zum Messias, zu Christus zu sein. Mögen auch die den Messias Christus erkennen, die ihn in der Treue zum Bund Abrahams, Isaaks und Jakobs, in der Befolgung des Gesetzes Mose und im Hören auf die Propheten so dringend erwarten. Spätestens am jüngsten Tag werden sie ihn erkennen, das glauben wir Christen ganz fest.

Dies ist das Ziel, zu dem Gottes Ratschluß sein erwähltes Volk führen will. Wann? Der Herr wird es wissen.

So ist die Bitte recht ausgesprochen, denn sie schließt die in der alten Form erbetene Bekehrung des Bundesvolkes ganz sicher nicht aus. Ja mehr noch, sie erbittet sie geradezu von Herrn, da doch dies der Weg ist, der “zur Fülle der Erlösung” führt.

Möge der Herr die Kinder Abrahams auf sicherem Weg zur Fülle der Erlösung geleiten, ohne daß wir uns anmaßen, ihm Vorschriften über das “wie und wann” zu machen.



Piep
Sonntag, 9. März 2008, Sonntag, 9 März 2008, 18:46:24 Uhr
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Wir unterbrechen die Pause für eine wichtige Nachricht:

Blacky bloggt.
Was mich natürlich sehr freut, hat sich doch ein weiterer Moderator aus katholon.net dazu durchgerungen, ein Weblog zu erstellen und zu pflegen.
Viel Freude wünsche ich Blacky bei seinem neuen Hobby. Natürlich verlinke ich Blackys blog auch gerne in meiner Blogroll.

Allen Lesern wünsche ich weiterhin eine gute Fastenzeit.
Ostern geht es weiter an dieser Stelle.