Mittwoch, 11. November 2009, Mittwoch, 11 November 2009, 00:03:05 Uhr
Abgelegt unter: katholisches

Klappern gehört bekanntlich zum Handwerk. So mag man es mir nachsehen, wenn ich mal in eigener Sache klappere.

An diesem Buch:

Wenn Er anklopft


Birgitt Kerz (Hg.)
Wenn Er anklopft…
12 Bekehrungsgeschichten

MM- Verlag, Aachen

hatte ich die Freude mitzuwirken.

Wer lesen mag, wie ER bei mir angeklopft hat, kann dies in dem Buch tun und bekommt noch 11 mindestens ebenso spannende Bekehrungsgeschichten dazu.
Es ist immer wieder erstaunlich, welch seltsame Wege Gott sich sucht, um uns zu ihm zu führen.

„Wird das Leben durch den Glauben einfacher? Nicht unbedingt. Aber sinnvoller, erfüllter, krisenfester. Die Welt ändert sich nicht, wenn ein Mensch zu Gott findet. Aber dieser Mensch sieht sie mit neuen, wacheren Augen – und hat zusätzliche Ressourcen, um Schwierigkeiten zu bewältigen. Allerdings sind die bewussten Christen, die ich kenne, nicht gläubig aus Nützlichkeitserwägungen, sondern weil sie von der Wahrheit der christlichen Offenbarung überzeugt sind. Diese Haltung wird bei den christlichen Märtyrern aller Jahrhunderte am allerdeutlichsten: Im irdischen Sinne nützlich war ihr Glaube und das daraus folgende Handeln für sie keineswegs.

Dennoch waren sie überzeugt davon, dass der Einsatz ihres Lebens sich lohnte. Im Deutschland des 21. Jahrhunderts ist Martyrium wenig wahrscheinlich. Allenfalls ein schwacher Abglanz davon durch abfällige Bemerkungen von Mitmenschen, Karrierehindernisse oder Ähnliches. So what? Unterm Strich bedeutet der Glaube nicht Verzicht und Einschränkung, sondern Zugewinn. Wie ein Bekannter es neulich mal etwas flapsig formulierte: ‚Erlöst zu sein ist ein geiles Gefühl!’ – Im Neuen Testament klingt das etwas seriöser: ‚Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben.’ (Joh 10, 10) Und das bezieht sich durchaus nicht erst auf das Jenseits.“

Auszug aus dem Vorwort der Herausgeberin Birgitt Kerz


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