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sehen kann man eigentlich nur mit dem Herzen gut.
Auch das wirkliche Hören sitzt im Herzen.
Und um gute Lösungen zu finden muß man oft seltsame Wege gehen.
Hier ein kleiner Auszug aus dem Film “Mr. Hollands Opus”
Die Story in Kürze:
Der junge Mr. Holland träumt davon ein großer Komponist zu werden. Unerwartet wird seine Frau schwanger. Er entscheidet sich Lehrer zu werden, um Geld zu verdienen. Sein großes Ziel bleibt es, sein großes Werk zu komponieren. Die Arbeit an seinem Opus zieht sich im Hintergrund durch den ganzen Film. Zunächst ist er als Lehrer sehr unglücklich und will aufgeben, bis ihm aufgeht, daß er als Musiklehrer in der Lage ist, seinen Schülern etwas zu geben, was ihnen niemand anders geben kann. Im Laufe der Jahre wird er so zu einem selbstbewußten, kämpferischen und beliebten Lehrer, der seinen Schülern neben der Liebe zur Musik vor allem eines geben kann: Selbstwertgefühl.
Nur einem vermag er dies nicht zu geben, seinem Sohn Cole. Cole ist taubstumm. Ausgerechnet der Sohn eines Musikers ist taubstumm. Das Verhältnis zwischen Vater und Sohn ist denkbar schlecht. Bis zu dem Tag, da John Lennon stirbt. Der Vater glaubt, der Sohn wisse damit nichts anzufangen und es kommt zum erbitterten Streit zwischen Vater und Sohn. Nachdenklich geworden entschließt sich Mr. Holland zu einem Experiment (oben im Video). Er versucht Cole und anderen Gehörlosen, Musik zu erklären, indem er sie ihnen anders “zu Gehör” bringt.
Das Experiment wird ein voller Erfolg und endlich finden Vater und Sohn einen Zugang zueinander.
Der Film zieht sich über viele Jahrzehnte und endet mit der Entlassung und Verabschiedung von Mr. Holland.
Seine ehemaligen Schüler bringen auf der Überraschungsfeier sein endlich fertig gestelltes Opus zu Gehör.
Doch das eigentliche “Mr. Hollands Opus” sind Menschen. Die Menschen, die jetzt erwachsen sind und denen er Mut gemacht hat, denen er Selbstbewußtsein und Kraft für ihr Leben gegeben hat.
