Impressionen aus meiner Heimatstadt
Am 1. Sonntag der Fastenzeit hat Petrus wohl schon mal für das Osterwetter geprobt.
Das war schon ein richtig lecker Wetterchen.
Ein paar sehr schöne Bilder sind dann auch für mein Weblog abgefallen:
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Stadtkirche St. Petri in Geseke – Dachreiter im Gegenlicht
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Stadtkirche St. Petri in Geseke – Nordseite
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Stadtkirche St. Petri in Geseke – Nordseite
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historische Bruchsteinmauer
(typisch für Geseke)
im Hintergrund die Remise vom Haus Thoholte
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Haus Thoholte und Remise
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Auf die Bilder klicken, um sie zu vergrößern.
Alle Bilder unter creativ commons – Lizenz
Kopfstand
Nachdem langsam und mit zunehmender Sicherheit die Nachricht durchsickerte, daß Bischof Reinhard Marx zum Erzbischof von München und Freising ernannt worden ist, brach in meiner Heimatstadt große Freude aus.
Allen Glück- und Segenswünschen schließe ich mich von Herzen an. Ich hatte das Vergnügen, Erzbischof Marx als Professor in Paderborn zu hören. Seine Vorlesungen fand ich wirklich gut. Obwohl er damals schon Weihbischof war, hatte er immer Zeit für die Studenten. Als ich nach Geseke zog, stellte ich sehr schnell fest, wie eng die Verbindung zwischen Bischof Marx und seiner Heimatstadt ist. Das fand ich sehr beeindruckend. Eine großes Fest war auch sein silbernes Priesterjubiläum, das er in der Stiftskirche in Geseke feierte.
Besonders den Schützen weiß sich unser Bischof (Anm.: mit unser Bischof ist in meiner Heimatstadt nie der Erzbischof von Paderborn gemeint, sondern immer unser Bischof Reinhard Marx.) sehr verbunden und umgekehrt. So wird schon die Reise nach München geplant. Ein Bus wird wohl kaum reichen. Da sich Bayern und Westfalen in ihrer Mentalität durchaus nicht unähnlich sind, zweifelt niemand daran, daß sich unser Bischof in München wohlfühlen wird.
Ein Geschenk besonderer Art und in passender Farbe wird vermutlich nach dem nächsten Konsistorium fällig werden.
Ein Petzel ist eine besondere Kopfbedeckung, die von den St. Sebastianern vorwiegend auf dem Schützenplatz getragen wird, während beim Marsch Zylinder getragen wird. Jaja, wir sind ein vornehmer Haufen, aber man gönnt sich ja sonst nichts. Die “schwarze Hofe” (Schwarz= Priester, Hofe= Kompanie) tragen beim Marsch keinen Zylinder sondern den Petzel. (Der Senator auf dem Bild zeigt, wie ein Petzel aussieht.) Selbstverständlich hat unser Bischof von seinen Schützen einen Petzel in violett bekommen. Dann muß unser Bischof, der als Erzbischof von München und Freising wohl bald unser Kardinal sein wird, auch einen roten Petzel bekommen. Ist doch klar, oder? Achja, liebe Münchener, unser Bischof sei Euch von Herzen gegönnt, Eifersüchtig sind wir nicht, nur an einem Wochenende im Jahr gehört er uns, klaro?
Warum finde ich es wichtig, so etwas zu bloggen?
Auch ein Bischof kommt “irgendwo her”, hat irgendwo seine Wurzeln. Bei Erzbischof Marx liegen die Wurzeln in einer westfälischen Kleinstadt, die er bis heute gerne besucht. Hier leben Menschen, mit denen er in Kontakt steht und die dem Bischof und später dem Kardinal sagen, was der normale Westfale so denkt.
So kann auch ein (Erz-)Bischof mit den Füßen auf dem Boden bleiben, wenn sein Kopf in den Wolken der kirchlichen Hierarchie ist.
Manchmal kann man
Mittwoch, 14. November 2007, Mittwoch, 14 November 2007, 11:53:05 Uhr
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Geseke,
Politik
… etwas erreichen.
Vor einer Woche bekam ich einen Anruf von einem guten Bekannten.
Anrufer: “Ich habe da ein Problem.”
Anrufer schildert sein Problem.
Cicero: “Das hört sich nicht so gut an. Da müssen wir etwas unternehmen, sonst wird das schlimmer.”
… Gespräch über das Problem und die verschiedenen Möglichkeiten zu handeln geht weiter.
Heute morgen haben wir uns getroffen und mit einem Mitglied des Stadtrates das Problem erörtert. Es sind einige konkrete Handlungsperspektiven dabei heraus gekommen, die nun in Angriff genommen werden sollen. Im Gegensatz zur landläufigen Meinung vieler Menschen können Politker keine Wunder vollbringen. Allerdings liegt es in der Hand der gewählten Mandatsträger, sich nicht nur die Probleme der Bürger anzuhören, sondern auch ganz konkrete Maßnahmen zu ergreifen. Das wird nun in Angriff genommen und meine Rolle dabei wird es sein, mit darauf zu achten was passiert. Dann wird in einigen Monaten noch mal ein Treffen stattfinden, um zu schauen, ob die Maßnahmen greifen und sich die Situation verbessert hat.
(Kommunal-)Politik zu machen, heißt für mich:
Bei den Menschen sein und ihnen zuhören.
Kontakte herstellen und an Lösungen für konkrete Probleme vor Ort arbeiten.
Unmittelbar vor Ort schauen, was nötig und sinnvoll ist.
Fragen stellen aber auch Fragen beantworten.
Politik findet nicht (nur) in Sitzungen statt.
Calender failed
… entweder meiner oder der unsere örtlichen Verkehrsvereins.
In der Innenstadt ist in dieser Woche die Weihnachtsbeleuchtung aufgehängt worden.
Uuuuups, ich habe bisher weder einen Adventskalender (unabdingbares Utensil!!!) noch habe ich schon irgendwelche Weihnachtsgeschenke gekauft.
Naja, in Wirklichkeit habe ich noch genug Zeit. *beruhigtbin*
Und die Weihnachtsbeleuchtung wird auch noch nicht eingeschaltet.
Beim Stichwort Kalender fällt mir ein, daß ich den liturgischen Kalender
für das kommende Jahr diesmal eher fertig haben wollte.
Ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben.
Gemeinsamkeiten
Donnerstag, 1. November 2007, Donnerstag, 1 November 2007, 21:10:40 Uhr
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blog | Tags:
Berlin,
Geseke
sollte man zwischen mein Wahlheimatstadt Geseke und der Bundeshauptstadt Berlin gar nicht vermuten.
Eine gibt es:
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Geseke
vor dem Rathaus
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Berlin
Unter den Linden
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Die Bilder zeigen den Schupmann - Kandelaber.
Ludwig Schupmann war ein Ingenieur, der in Geseke geboren wurde. 1887 wurden die von ihm entworfenen Schupmann- Kandelaber in Berlin Unter den Linden aufgestellet.
Nach der Wiedervereeinigung wurden dort neue Schupmann- Kandelaber aufgestellt.
Durch Initiative unseres Heimatvereins steht nun einer in Geseke vor dem Rathaus.
Natürlich ist er für Geseke viel zu groß. Umso mehr erstaunt es mich immer wieder wie stimmig er in Berlin aussieht. Ich mag es, durch das Brandenburger Tor zu gehen und dort ein Stück Heimat zu finden.
Dies ist nicht der einzige Grund, warum ich Berlin mag, doch der geringste ist es auch nicht.
Chaos bei den Himmelsrichtungen
Wie schon Echo Romeo gelegentlich festgestellt hat, haben die Westfalen sehr chaotische Vorstellungen von Himmelsrichtungen.
Neben der Region Ostwestfalen gibt es nun auch die Region Südwestfalen.
Südwestfalen besteht aus den folgenden Kreisen
* Hochsauerland-Kreis
* Kreis Olpe
* Kreis Siegen-Wittgenstein
* Kreis Soest
* Märkischer Kreis
Ein Schelm wer Arges dabei denkt, doch wir (in meinem Heimatkreis Soest und erst recht im Altkreis Lippstadt) sind die nödlichsten Südwestfalen.
Mehr zur REGIONALE und zur Bewerbung der genannten Kreise gibt es dort:
klick
Ich bin gespannt, ob es was wird, denn die Kreise, die sich jetzt zusammengeschlossen haben, haben bisher wenig gemeinsam. So bleibt zu hoffen, daß zusammenwächst, was bisher nicht zusammen gehörte.